Badischer Wein - Bergstraße
Der Weinbaubereich Badische Bergstraße beginnt im Süden bei Wiesloch und erstreckt sich über Heidelberg bis Laudenbach, an der landesgrenze zu Hessen, im Norden. Die Rebflächen ziehen sich an den Gebirgsrandzonen des westlichen Odenwaldes entlang und reichen bis in steilere Lagen hinauf.
Die Jahresniederschlagsmenge der Badischen Bergstraße beträgt 750 bis 850 mm/m2. Die Bodenarten sind vielfältig. Von Löss, Lösslehm sowie Gesteinsverwitterungböden aus Gneis, Granit, Porphyr bis hin zu Buntsandstein und Keuper reicht die Auswahl.
Die Sonnenscheindauer der Badischen Bergstraße in der Hauptvegetationszeit von April bis Oktober beträgt bis zu 1.600 Stunden. Der Weinbaubereich Badische Bergstraße unterteilt sich in die Großlagen Rittersberg (261 ha), Mannaberg (121 ha) und die Großlagenfreien Flächen mit 2 ha.
Der Weißweinanteil, gemessen an der Gesamtrebfläche von 384 ha, beträgt 68,8% (264 ha) , der Rotweinanteil 31,2% (120 ha). Die wichtigsten Weißweinrebsorten der Badischen Bergstraße sind Müller-Thurgau mit einem Anteil von 27% an der Gesamtrebfläche, gefolgt von Riesling (24%), Weißburgunder (5%) und Silvaner (5%).
Die wichtigsten Rotweinrebsorten der Badischen Bergstraße sind Spätburgunder mit einem Anteil von 26% an der Gesamtrebfläche, gefolgt von Regent (1%) und Dornfelder (1%).
